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Infektion mit Corona-Viren

Aktuell beschäftigt die Infektion mit Corona-Viren die Medien und die Öffentlichkeit. Wir wollen versuchen, das Risiko für Sie einzuordnen. Die Infektion mit Corona-Viren verursacht eine Atemwegsinfektion der tiefen Atemwege. Sie haben also Husten und ihre Beschwerden sind lokalisiert in dem Bereich hinter dem Brustbein. Gleichzeitig haben Sie Muskel- und Gelenkschmerzen, auch Fieber gehört zum Krankheitsbild. Die Infektion ähnelt stark einer Infektion mit normalen Erkältungserregern. Zwischen dem Kontakt mit dem Virus und der erkennbaren Erkrankung vergehen bis zu 14 Tage. Die Viren werden weitergegeben und die Erkrankung ist ansteckend, bevor die Krankheitssymptome bei den Betroffenen auftreten.  Einen Impfstoff gibt es (noch) nicht, Antibiotika sind unwirksam, weil sie nur gegen Bakterien wirken. Medikamente zur Behandlung der Influenze (Relenza® oder Tamiflu® sind ebenfalls unwirksam. Die Behandlung der Symptome ist zwar möglich aber nicht die Behandlung der Erreger. Um aber die Gefahr des Virus einzuordnen: An Grippe (Influenza) sterben in Deutschland jährlich etwa 12.500 Menschen, etwas 4 bis 6 Millionen infizieren sich jährlich. Besonders gefährdet sind Senioren oder Menschen mit erheblichen Vorerkrankungen des Herz-/Kreislaufsystems oder der Lunge. Ebenfalls gefährdet sind Menschen, die Medikamente erhalten, die die Abwehrkraft des Körpers schwächen (sogenenannte Immunsuppresiva). Dazu gehören Medikamente wie Kortison oder Azathioprin oder Metothrexat. Aber auch jüngere und junge Menschen können sich infizieren und auch an der Infektion verstterben. Beachten Sie also bitte unbedingt die Verhaltensregeln zum Kontakt mit Dritten Haben Sie Zweifel, ob Sie solche Medikamente erhalten, fragen Sie uns. Tipps und Tricks Meiden Sie große Menschenansammlungen Halten Sie Abstand zum, Gegenüber (etwa 1,5 Meter sind ideal) Schütteln Sie keine Hände Waschen Sie sich oft die Hände Wenn Sie Desinfektionsmittel benutzen wollen, verwenden Sie nur solchen mit dem Hinweis „VIRUZID“ Niesen und Husten Sie in die Ellenbeuge Bei wem wird ein Abstrich angefertigt? Einen Abstrich zur Überprüfung darauf, ob Sie mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind, führen Kolleginen und Kollegen in den beiden in Rheine am Mathiasspital und in Steinfurt-Borghorst am Marienhospital aufgestellten Containern durch. Dabei gibt es jedoch Voraussetzungen zu beachten: Ein Abstrich erfolgt, wenn Sie haben die geschilderten Symptome einer tiefen Atemwegsinfektion und Sie aus einem SARS-CoV-Endemiegebiet (China, Iran, Italien, Spanien, Frankreich mit den Regionen Elsaß-Lothringen, in NRW der Kreis Heinsberg) kommen oder Sie intensiven (mehr als 15 minütigen) Kontakt zu einer nachgewiesen infizierten Person gehabt haben und Es eine Anordnung des Gesundheitsamtes vorliegt Nur wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, wird ein Abstrich angefertigt. Wenn sie sich angesteckt haben: Das Mathiasspital in Rheine hat eine speziell  auf die Behandlung hoch ansteckender Erkrankungen ausgerichtete Station, eine sogenannte Isolierstation. Bei Verdacht auf das Vorliegen eine solchen Erkrankung werden wir Sie in das Mathiasspital einweisen, damit Ihre Behandlung optimal gestaltet wird. So werden Sie in möglichst kurzer Zeit wieder gesund. Wenn Sie mehr wissen wollen: Beim Robert-Koch-Institut, dem Bundeinstitut für Infektionskrankhieten finden Sie stets aktuelle Informationen. Folgen Sie einfach dem nachstehenden Link: Robert-Koch-Institut

Wann könnten Sie infiziert sein?

Nicht jeder Mensch mit grippalen Symptomen ist verdächtig auf eine Infektion mit Corona- Viren. Dazu müssen Sie verschiedene Kriterien erfüllen: Sie müssen eine Infektion der tiefen Atemwege haben. Eine Grippe oder ein Erkältungsinfekt befallen vorwiegend dei oberen Atemwege, also eher die Nebenhöhlen. Sie müssen Kontakt zu infiziereten Personen gehabt haben oder zu einer erkrankten Person, die sicher mit Infizierten mit Corona-Infektion Erkrankten hatten. In Deutschland müssen sie Kontakt zu Menschen z.B. aus China oder Italien gehabt haben, die erkrankt sind oder Sie waren selbst dort.. Zum Schutz vor einer Infektion waschen Sie sich oft die Hände und meiden Sie Veranstaltungen mit großen Menschenansammlungen, also z.B. Veranstaltungen mit vielen Menschen. Fahen Sie selten mit stark besetzten öffentlichen verkehrsmitteln, im Moment (und nur im Moment) ist das eigene auto die bessere Wahl. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie sich angesteckt haben könnten, rufen Sie uns zunächst an und gehen Sie nicht in die Praxis. In der Regel werden wir die weitere Diagnostik im Rahmen eines Haubesuchs durchführen.   Auch das Gesundheitsamt des Kreises Steinfurt erteilt Ihnen weitere Auskunft. Sie erreichen es unter der Telefonnummern 02551 / 69 2825 Hotline 02551 / 69 2808 Info-Hotline

Aktuelles

Aktuelle Entwickungen und die jeweiligen Informationen über jahreszeitlich angepasste Vorschläge zu Ihrer Gesundhiet haben wir auf dieser Seite für Sie bereitgestellt: